Warum Weniger in der Mode Mehr ist und wie APPOLINE dazu beitragen möchte

23. Mai 2023

Die Produktion von Modeartikeln ist in den letzten 15 Jahren um 50 %* gestiegen – und warum dies ungesund ist

Warum uns das expansive Wachstum der Modeproduktion Sorgen bereitet

In einer Welt, die von sich ständig ändernden Trends bestimmt wird, hat die Modebranche eine rasante Expansion erlebt wie nie zuvor. In den letzten 15 Jahren ist die Zahl der produzierten Modeartikel um 50% gestiegen. Doch hinter dem Glamour und der Verlockung verbirgt sich eine weniger ansprechende Wahrheit – eine insgesamt ungesunde Entwicklung, die unsere Aufmerksamkeit erfordert.

Betrachten wir zunächst die Auswirkungen auf die Umwelt. Besonders Fast Fashion stellt mit dem "take-make-dispose“-Modell eine enorme Belastung für unseren Planeten dar. Der unstillbare Hunger nach trendiger Kleidung verbraucht wertvolle natürliche Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe. Die Folgen sind verheerend: Grosse Umweltverschmutzung und CO2-Emissionen sowie Ressourcenverbrauch für Kleidung, die sehr oft nur wenige Male getragen wird. Vor diesem Hintergrund kommt man zu dem Schluss, dass das schnelle Wachstum der Mode zum Synonym für Umweltzerstörung wird.

Was treibt den Produktionsschub an? Ein Haupttreiber ist die Wegwerfkultur: Mit jeder Saison wird die Anziehungskraft der Mode stärker und führt zu einer Wegwerfkultur. Der Fast-Fashion-Rausch zwingt Verbraucher dazu, eine Denkweise anzunehmen, die Kleidung als Wegwerfartikel betrachtet. Niedrige Preise und ein konstanter Trendumsatz fördern den Überkonsum und setzen den Abfallkreislauf fort. Die Folgen sind erschreckend – eine Zunahme von Textilabfällen, die unsere Umwelt ersticken und eine bleibende Narbe auf unserem Planeten hinterlassen.

Zusätzlich zu dieser enormen Belastung für den Planeten geht ein Grossteil dieser Produktion an Kleidung mit schlechten Anstellungsbedingungen einher: Hinter den Kulissen unserer geliebten Modestücke verbirgt sich eine dunkle Realität. Obwohl es allgemein bekannt ist, sind viele Verbraucher beim Kauf von Kleidung zu unbekümmert. Die unstillbare Nachfrage nach günstiger Kleidung führt vor allem Fast-Fashion-Unternehmen dazu, in Billiglohnländern mit niedrigen Arbeitsschutzstandards zu produzieren. Textilarbeitende leiden unter langen Arbeitszeiten, mageren Löhnen und unsicheren Arbeitsbedingungen. Ausbeutung ist fester Bestandteil unserer Modewahl, da es weiterhin zu Menschenrechtsverletzungen kommt, die durch die unaufhörliche Expansion der Branche zunehmen.

Während wir die unangenehmen Fakten hinter dem alarmierenden Anstieg der Modeproduktion illustrieren, wird deutlich, dass das Wachstum der Branche eine schwere Belastung darstellt. Umweltbelastung, ausbeuterische Arbeitspraktiken und die Wegwerfkultur sind ein Weckruf. Es ist Zeit für Veränderung.

Als Verbraucher müssen wir unsere Entscheidungen überdenken und uns für nachhaltige und ethische Alternativen entscheiden. Indem wir bewussten Konsum fördern und Marken unterstützen, die sich zu fairen Praktiken verpflichten, können wir zu Akteuren des Wandels werden. Es sind nicht nur die politischen Entscheidungsträger, die auf einen Wandel drängen – auch die Verbraucher haben die Macht, dies zu fordern!

Gemeinsam können wir Veränderung herbeiführen eine neue Art, Mode zu konsumieren, die unseren Planeten wertschätzt, die Menschenrechte beachtet und eine Modebranche unterstützt, die beidem Respekt zollt. Begeben wir uns auf diese Reise! Erfahre im nächsten Post, wie APPOLINE einen Beitrag zu einer Bewegung leistet, die man als „Slow Fashion“ zusammenfassen kann, bei der jedes Stück durchdacht und Teil eines bewussteren Entscheidungsprozesses der Verbraucher ist.

*Ellen McArthur Foundation

APPOLINE Bomber vor dem Zürichsee
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